STK


Seit Januar 2010 bietet der Kreisjugendring Dillingen einen sozialen Trainingskurs (STK) für
Jugendliche an die eine Weisung nach nach § 10 Abs. 1 Nr.6 des JGG erhalten haben.

Auch für Jugendliche ohne Weisung nach § 10 Abs. 1 Nr.6 des JGG steht die Gruppe offen, wenn nach Ansicht des Jugendamtes die Hilfe für seine Entwicklung geeignet und notwendig ist. (§ 29 SGB VIII). Der soziale Trainingskurs kann so für Jugendliche auch im Sinne einer präventiven Hilfe eingesetzt werden.

Die Aufnahme erfolgt in enger Absprache mit dem Amt für Jugend Familie.


Der soziale Trainingskurs bietet den Teilnehmern:

• verlässliche Betreuungspersonen, die auf die Problemlagen der Jugendlichen vorbereitet sind und aufkommende Konfliktsituationen adäquat bearbeiten können

• klare Regeln welche die Kommunikation in der Gruppe bestimmen und auf deren Einhaltung größten Wert gelegt wird

• die Möglichkeit , ohne Wettkampfcharakter, die eigenen sportlichen Wünsche und Fähigkeiten zu entwickeln

Unter diesen Voraussetzungen sollen die folgenden Ziele erreicht werden:

• die geistige und körperliche Aktivierung (Kondition, Fitness, Selbstwertgefühl) durch die wöchentlich stattfindenden Trainingsstunden

• der Aufbau bzw. die Förderung sozialer Kompetenzen und das Erlernen alternativer Handlungsmuster in Konfliktsituationen

• die Bereitstellung eines Angebotes in dem die Jugendlichen eigenverantwortlich über ihr bisheriges Leben, ihre Straftat und die zukünftigen Schritte nachdenken können

• Eröffnung eines Lernraumes der die positive Identitätsfindung sowie die Selbstkontrolle jedes Teilnehmers fördert

• Hemmschwellen zu Angeboten der offenen und verbandlichen Jugendarbeit sollen im Rahmen der Kurseinheiten abgebaut werden. Hier besteht z.B die Möglichkeit das offene Angebot eines Jugendtreffs oder Vereins zu besuchen (Offene Sportnacht, Kletterwand des Alpenvereins, Training eines Sportvereins)

Der Soziale Trainingskurs versteht sich als ein unterstützendes Angebot an Jugendliche und Heranwachsende. Die Verantwortung für ihr Leben, ihre Lebenswege und Handlungen liegen allein bei den jeweiligen Teilnehmern.