Der Kreisjugendring Dillingen führt bereits seit mehrern Jahren Tutorentreffen durch in denen sich angehende Tutoren am Ende eines Schuljahres treffen um sich auf ihre gemeinsame Arbeit vorzubereiten. Die Treffen finden in enger Kooperation mit den Jugendsozialarbeitern der St. Gregor Jugendhilfe Augsburg statt.


Ablauf

Jede Tutorenschulung beginnt mit einem gemeinsamen Warm-Up in einer Turnhalle.
Nach einer kurzen Kaffeepause können sich die Tutoren sowie die verantwortlichen Lehrkräfte in 5 verschiedene Workshops aufteilen:

Workshop 1: Nachmittagsangebote für Klassen
Hier lernen die Tutoren unterschiedliche Angebote kennen, die sie im kommenden Schuljahr mit ihren Schützlingen durchführen können (z.B. Bastelnachmittag, Filmnachmittag, Kochkurse , etc. ). In einer offenen Runde werden bereits gelaufene/bzw. geplante Angebote vorgestellt. Im Anschluss daran werden neue kreative Ideen direkt ausprobiert z.B. gruppendynamische Spiele wie der „Eierfall“

Workshop 2: Organisation der Einführungsveranstaltung mit den neuen Schülern
Besonders wichtig in der Tutorenarbeit ist die erste Veranstaltung und die Vorstellung der Tutoren vor den neuen Schülern. In diesem Workshop lernen die Tutoren wie eine solche Vorstellung ablaufen kann und welche Dinge hierbei zu beachten sind z. B. Wie sollte ein Vorstellungsplakat aussehen? Wie leite ich eine Schulhausrallye richtig an? Welche Materialien brauche ich und wo kann ich mir vielleicht etwas ausleihen etc.

Workshop 3: Spiele richtig anleiten
Spiele in Groß - und Kleingruppen gehören zu den Standartmethoden der Jugendarbeit und sind auch wichtig um z.B. bei Tutorenveranstaltungen die Schüler spielerisch zu Teamwork, Kooperation und Kommunikation anzuregen. Hierbei gilt es viele Dinge zu beachten z. B. Was will ich durch ein Spiel erreichen? (z.B: Gruppendynamik, Bewegungsvielfalt, Konzentrationsfähigkeit, Wahrnehmungsfähigkeit, Spass)

Workshop 4: Organisation im Tutorenteam (z.B. Sicherheitsfragen, Absprache im Team)

In diesem Workshop geht es z.B. darum welche Voraussetzungen vorliegen müssen, damit die Arbeit der Tutoren untereinander möglichst reibungslos verläuft. Wie läuft die Absprache mit der Schulleitung den Klassenleitern und der verantwortlichen Lehrkraft? Welche Fragen die die Aufsichtspflicht betreffen müssen abgeklärt werden? Wo liegen die Grenzen der Tutorenarbeit bzw. welche Dinge müssen/ dürfen Tutoren nicht übernehmen?

Workshop 5: Gedankenaustausch der verantwortlichen Lehrkräfte
Dieser Workshop richtet sich an die teilnehmenden verantwortlichen Lehrkräfte. Hier besteht die Möglichkeit über die eigene Arbeit zu berichten und sich darüber zu informieren wie die Tutorenarbeit an anderen Schulen ausschaut. Besonders für Lehrer, die diese Arbeit zum ersten Mal übernehmen ist diese Möglichkeit des Austausches besonders wichtig.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen treffen sich alle Tutoren einer Schule mit ihren zuständigen Lehrkräften. Hier besteht die Möglichkeit sich gemeinsam auf das kommende Schuljahr vorzubereiten
(z. B. Klärung organisatorischer Fragen, Erstellung von Plakaten mit Gruppenfoto für die einzelnen Klassen )

Was soll erreicht werden?
Die Tutorenschulung soll die teilnehmenden Schüler auf ihre Arbeit mit den neuen Schüler der 5. Klassen vorbereiten. Das Ganze soll jedoch kein Ersatz für die Arbeit des laufenden Schuljahres zusammen mit den verantwortlichen Lehrkräften sein, sondern die gemeinsame Basis bilden auf der die zukünftige Arbeit ablaufen soll.
Zusätzlich dazu soll den Tutoren das Gefühl vermittelt werden, Teil einer größeren Gruppe zu sein, die sich gemeinschaftlich darum kümmert, jungen Schülern den Einstieg in einer neuen Schule zu erleichtern.



Wir haben hier die Ergebnisse der vergangenen Tutorenschulungen zusammengestellt.