Sep. 2010

Wer hat den Mops gemopst?

Kreisjugendring veranstaltete Mitmach-Krimi für junge Nachwuchsdetektive im Schloss Höchstädt



Wie konnte das nur passieren? Bei einem hinterhältigen Überfall brachte der berüchtigte Meisterdieb Mr. X ein wertvolles Artefakt der Fayancenausstellung im Höchstädter Schloss in seinen Besitz.
Bei dem Kunstwerk handelte es sich um einen geheimnisvollen „Ur-Mops“ welcher von einem abgelenkten Wachmann (gespielt von Sebastian Schmied) entwendet wurde.
Um das wertvolle Keramik-Hündchen wiederzufinden, mussten die 26 Teilnehmer des Rätselkrimis verschiedene Aufgaben lösen und erhielten dabei Unterstützung von den zwei Meisterdetektive M. und T. (gespielt von Max Manßhardt und Tobias Kolb). Spätestens nach dem Abspielen einer mysteriösen Sprachnachricht bei der sich der Meisterdieb Mr. X über die Kinder und deren Spürsinn lustig machte, war klar: dieser Schurke musste so schnell wie möglich gefunden und der Mops gerettet werden.
Per ferngesteuertem Auto überbrachte der Dieb den Kindern verschiedene Rätselaufgaben welche nur durch genaue Kenntnis der Fayancenausstellung gelöst werden konnten.
Nach dem Mittagessen und der Nachspeise, die aus Überraschungseiern bestand die mit weiteren Lösungshinweisen gefüllt waren, konnten sich die Kinder selbst künstlerisch betätigen. Unter Anleitung von Museumspädagogin Daniela Schwarzmeier wurden Stempelmarken gebastelt und kunstvolle Fliesen bemalt. Während der Bastelarbeiten fanden die Kinder weitere Teile des Rätsels. Bald darauf war die Lösung komplett und die kleinen Detektive machten sich auf die Suche nach dem verschwundenen Mops. Alle Hinweise führten die Kinder dann in ein verlassenes Haus in der Nähe des Schlosses. Dort, in der Ecke eines schummrigen Lagerraumes, tauchte der wertvolle Mops dann tatsächlich wieder auf. Nach einer genauen Untersuchung des Kunstwerkes enthüllte Meisterdetektiv T. dann das Rätsel um die Identität des geheimnissvollen Mr. X.. Zur Verblüffung aller, entpuppte sich Detektiv M. als der gesuchte Verbrecher und wurde sogleich vom herbeieilenden Wachmann in Verwahrung genommen. Zum Abschluss gab es dann für alle noch ein kleines Geschenk zur Erinnerung an einen spannenden und lehrreichen Tag im Schloss Höchstädt.

Bilder von der Aktion gibt es in unserem Fotoalbum


Kanuexpedition Regen



Den ersten Tag der insgesamt 5 Tage dauernden Freizeit, verbrachten die Jugendlichen im Klettergarten Lam in der Näche von Blaibach. Auf den teilweise sehr anspruchsvollen
Hochseilelementen wurde die Teamfähigkeit der gesamten Gruppe auf die Probe gestellt und die eigenen Grenzen ausgelotet.

Nur ausgerüstet mit Booten, Kleinzelten, einem Kocher und minimalem Gepäck stand dann am zweiten Tag die eigentliche Herausforderung auf dem Programm: Eine dreitägigen Flusswanderung welche über 64 Flusskilometer von Blaibach bis nach Nittenau führte.

Der erste Wanderabschnitt über 20 Flusskilometer führte die Gruppe von Blaibach nach Cham, wo auf dem Zeltplatz des Kanuclubs Graf Luckner das Tagescamp errichtet wurde. Am nächsten Tag folgte dann die mit 27 Kilometern anstrengendste „Königsetappe“ an deren Ende die Zelte auf dem wunderschön gelegenen Rastplatz „Regentalstand“ Imhof aufgeschlagen wurden. Nach dem vorangegangen Kraftakt stellten die noch ausstehenden 17 Kilometer nach Nittenau für die Jugendlichen keine allzu große Herausforderung mehr dar. Das herrliche Kanuwetter am letzten Streckenabschnitt belohnte die Gruppe für die Anstrengungen der vergangenen Tage.

Vor Antritt der Heimreise konnten sich die Jugendlichen dann noch bei einem Besuch der Regensburger Altstadt wieder langsam an die „Zivilisation“ gewöhnen.

Bilder von der Fahrt gibt es in unserem Fotoalbum.